Moda Kadıköy Istanbul: 14 Gründe, dieses Viertel zu lieben

Kadıköy ist anders als der Rest von Istanbul, und Moda, mitten im Stadtteil, ist nochmal eine Nummer eigenständiger. Wer dieses ruhige Küstenviertel auf der asiatischen Seite der Stadt zum ersten Mal besucht, versteht meistens sehr schnell, warum so viele Istanbuler es jedem anderen Viertel vorziehen. Hier sind 14 Gründe, warum Moda Kadıköy Istanbul einen festen Platz in deiner Reise verdient.
1. Katzen und Hunde gehören einfach dazu

Die Straßenkatzen und -hunde in Moda sind rundum satt und zufrieden, weil Anwohner und Café-Besitzer sie fast täglich füttern, und für viele Erstbesucher ist genau das das Erste, was ihnen am Viertel auffällt. Noch bevor sie das Meer sehen.
2. Spuren des alten Istanbul sind noch da

Die neueren Wohnblocks musst du dir wegdenken. Dann wirkt Moda kaum verändert: alte Fassaden, enge Gassen. Wer hier spazieren geht, bekommt einen ziemlich genauen Eindruck davon, wie weite Teile Istanbuls vor Jahrzehnten ausgesehen haben.
3. Alle Verkehrsmittel sind erstaunlich nah

Mit der Fähre von der europäischen Seite, mit der Marmaray-Bahn, dem Metrobüs oder einem Dolmuş – einem geteilten Kleinbus auf festen Linien – bist du in wenigen Minuten da. Auch die Metro ist nicht weit.
Viele halten die asiatische Seite Istanbuls für weit ab vom Schuss. Stimmt nicht: Gerade für diese Seite der Stadt ist Moda ein guter Ausgangspunkt.
4. Moda Kadıköy Istanbul liegt direkt am Meer

Ein Spaziergang auf der Moda-Uferpromenade oder ein Glas Çay im Moda Çay Bahçesi, den Blick auf das Marmarameer gerichtet – viel schöner lässt sich ein Nachmittag in Kadıköy kaum verbringen. Aus einem Glas werden dabei gern auch drei.
5. Eine seltene Mischung an Menschen

In Moda trifft sich fast alles. Künstler, Schriftsteller, Studierende, dazu eine junge Generation, die sich für Musik und Design interessiert.
Das Ergebnis: eine entspannte, bohemische Note, ohne dass irgendjemandem ein bestimmter Stil aufgezwungen wird.
6. Hier kennen sich die Nachbarn noch

In Istanbul gibt es nur noch wenige Viertel, in denen sich Nachbarn tatsächlich kennen und in denen die klassische Mahalle – die Nachbarschaft im traditionellen Sinn – noch spürbar ist. Moda ist eines der letzten. Das macht einen Besuch hier persönlicher als in vielen anderen Stadtteilen.
7. Perfekt für ruhige Momente

Wer einen stillen Ort zum Nachdenken, Schreiben oder einfach nur zum Blick aufs Meer sucht – weg vom Trubel Istanbuls – findet an der Uferpromenade von Moda genau das. Vor allem bei Sonnenuntergang. Wer eher Farbe und Betrieb sucht, ist in der nahen Karakolhane-Straße besser aufgehoben.
8. Eine Lektion in Geduld für Autofahrer

Parken in Moda? Schwierig. Die Straßen sind alt und eng, schon einen Parkplatz zu finden ist mühsam, vom Einparken ganz zu schweigen. Ehrlich gesagt: Ohne eigene Garage fährst du besser mit der Fähre oder der Metro, statt dich mit einem Mietwagen durch die schmalen Gassen zu quälen.
9. Viel Raum für Theater, Musik und Kino

Rund um Moda und Kadıköy gibt es mehrere Theater und unabhängige Kinos, allen voran das historische Süreyya-Opernhaus, 1927 eröffnet und Ende 2007 nach einer Restaurierung durch die Gemeinde Kadıköy als Opernhaus wiedereröffnet. Heute ist es laut offizieller Website Spielstätte der Staatsoper und des Staatsballetts Istanbul. Spielplan und Termine ändern sich je nach Saison. Ein Blick ins aktuelle Programm lohnt sich also.
10. Mitten in der Stadt und doch wie am Stadtrand

Moda gehört zu den Küstenvierteln Istanbuls, die eher an einen Sommerort erinnern.
Manchmal fühlt es sich an wie eine kleine Stadt am Meer, fernab vom Trubel. Dabei bist du eigentlich fast im Zentrum.
11. Straßenkunst an fast jeder Ecke

Wandbilder, bemalte Gehwege – in den jungen, belebten Gassen von Moda ist das Alltag. Besonders in der nahen Karakolhane-Straße. Das Magazin Time Out setzte Kadıköy 2021 auf Platz 45 seiner Liste der 100 angesagtesten Stadtteile weltweit und nannte als Gründe unter anderem die Künstlerateliers im Nachbarviertel Yeldeğirmeni und die Teegärten von Moda – also genau die Ecke aus Punkt 4.
12. Ladenbesitzer, die dich mit einem Lächeln begrüßen

Vom Bäcker bis zum Schneider: Die Besitzer der kleinen Läden in Moda helfen schnell. Ein Lächeln gibt es meist dazu. Besucher fühlen sich so von der ersten Minute an willkommen, auch ohne ein Wort Türkisch.
13. Die Gemeinde kümmert sich sichtlich um das Viertel

Die Gemeinde Kadıköy startet immer wieder Projekte zur Aufwertung öffentlicher Flächen und der Uferpromenade in Moda und hält offene Kanäle, über die Anwohner Anliegen und Vorschläge direkt einreichen können.
Was gerade läuft? Das wechselt von Jahr zu Jahr, also am besten vor Ort nachfragen oder selbst nachsehen.
14. Cafés für jede Stimmung

In den Straßen von Moda findest du Cafés für jede Stimmung – von ruhigen Leseecken bis zu Terrassen-Cafés mit Meerblick. Eines der ältesten: das Pappa Café. Es liegt in einem klassischen alten Gebäude und serviert Kaffee sowie leichtes Gebäck – die aktuellen Öffnungszeiten und die genaue Adresse solltest du vor dem Besuch aber noch einmal prüfen, da sich beides mit der Zeit ändern kann.
Quellen: Süreyya-Opernhaus – offizielle Website, Hürriyet Daily News – Bericht zur Time-Out-Liste 2021, The Culture Trip – Ein Tag in Moda




















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